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Commerzbank streicht 14 Prozent der Stellen

Frankfurt am Main. Commerzbank-Chef Martin Zielke setzt unter dem Druck der niedrigen Zinsen den Rotstift an. Der Abbau von 4.300 Stellen und die Schließung von 200 der 1.000 Filialen sei unvermeidlich. Das sind 14 Prozent der Stellen ohne die polnische Tochter M-Bank, die das Frankfurter Geldinstitut verkaufen will. Mit Hilfe der Onlinetochter Comdirect, die die Commerzbank komplett übernimmt, will der Konzern noch stärker auf das Online- und Smartphonebanking setzen und »dauerhaft Innovationsführer« werden, sagte Zielke. Die Filialen blieben eine wichtige Säule, die Kunden müssten sich aber künftig auf höhere Gebühren einstellen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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