Zum Inhalt der Seite
11.09.2019
DDR 1989

Ab in den Westen

Am 11. September 1989 gestattete Ungarn DDR-Bürgern den Übertritt nach Österreich. Das löste eine Ausreisewelle in die Bundesrepublik aus. Die SED-Führung reagierte kopflos

Von Jörg Roesler
In der ersten Stunde des 11. September 1989 geschieht fern von der DDR, an der österreichisch-ungarischen Grenze, etwas, das für die weitere Entwicklung der ostdeutschen Republik außerordentliche Bedeutung haben wird. Ungarn öffnet um 0:00 Uhr auf Anweisung seines Innenministers Istvan Horvath für DDR-Bürger die Grenze nach Österreich. Die Volksrepublik war für die DDR-Bürger seit vier Jahrzehnten ein beliebtes Reiseziel, vor allem während der Sommerferien. Doch in ...

Artikel-Länge: 18868 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

58,90 Euro/Monat Soli: 75,90, ermäßigt: 39,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

32,90 Euro/Monat Soli: 45,90, ermäßigt: 20,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

58,90 Euro/Monat Soli: 75,90, ermäßigt: 39,90