-
07.09.2019
- → Inland
Inkassofirmen sollen weniger abkassieren
Berlin. Justizministerin Christine Lamprecht (SPD) hat am Freitag einen Gesetzentwurf vorgelegt, laut dem Inkassofirmen künftig weniger Gebühren verlangen dürfen. Derzeit können sie eine Gebühr von bis zu 70,20 Euro in Rechnung stellen – selbst wenn sie nur einen Brief verschicken. Zahlungsbereite Schuldner sollen nun geschützt werden, und die Gebührenhöchstgrenze soll bei Forderungen bis zu 500 Euro auf 37,80 Euro sinken. Dem Gesetzentwurf zufolge, der der Deutschen Presseagentur vorliegt, betrifft das 83 Prozent aller Inkassoverfahren. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
