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Aus: Ausgabe vom 03.09.2019, Seite 4 / Inland

Mangel an Blutkonserven droht

Mannheim. Trotz einer sinkenden Zahl von Bluttransfusionen in Deutschland droht nach Expertenmeinung in den nächsten Jahren ein Mangel. Grund sei die demographische Entwicklung, teilte die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) am Montag mit. Zu den aktivsten Blutspendern zählten derzeit die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1965, erklärte der Transfusionsmediziner Andreas Greinacher von der Universitätsmedizin Greifswald. In den nächsten Jahren komme diese Gruppe in ein Alter, in dem sie selbst verstärkt Blutkonserven benötige. Die meisten würden von Menschen über 65 benötigt. Bei der jüngeren Gruppe von Spendern gebe es jetzt schon einen deutlichen Mangel, hieß es weiter. (dpa/jW)

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