Zum Inhalt der Seite

Wachmann wegen Misshandlung verurteilt

Siegen. Wegen Misshandlung von Flüchtlingen in einem Heim im nordrhein-westfälischen Burbach ist ein 26jähriger Wachmann vom Landgericht Siegen zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dies teilte am Freitag ein Gerichtssprecher mit. Der Angeklagte hatte zugegeben, in vier Fällen Flüchtlinge bei Verstößen gegen die Hausordnung in ein sogenanntes Problemzimmer gesperrt zu haben. Zudem räumte er ein, einem Flüchtling ohne Vorwarnung Pfefferspray in die Augen gesprüht zu haben, als dieser sich unter Missachtung der Hausordnung eine Zigarette anzündete. Das Urteil erging wegen Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2019, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!