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Aus: Ausgabe vom 24.08.2019, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Treuhand-Dichtung

Hintergrund | Do., 18.40 Uhr, DLF
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Gekommen, um abzustauben: »Geschäftsleute« melden sich in der Treuhand-Zentrale in Berlin (12.8.1993)

Das »prowestliche« Faktotum des Deutschlandfunks, Sabine Adler, hatte offenbar mehr Material produziert, als der Sender am vergangenen Wochenende im Programm unterkriegen konnte (siehe jW vom 19.8.). In der Reihe »Hintergrund« konnte Adler deshalb noch mal nachlegen mit einer Sendung über die »umstrittene Treuhand-Bilanz« mit dem Titel »Zwischen Dichtung und Wahrheit«.

Darin wärmt die Autorin die abgestandene »Totalitarismustheorie« auf und betont gut eine Woche vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen, dass Die Linke und AfD beide auf die Treuhand und ihre Machenschaften schimpfen. Den Rest der Sendung nutzt Adler, um eine Reihe von Gewährsleuten zu Wort kommen zu lassen. Die erklären dem Publikum, weshalb die Erzählungen von westdeutschen Übernahmen und Ausplünderungen ehemaliger DDR-Betriebe eigentlich nur Märchen sind. Die Treuhand habe praktisch hinter der DDR aufräumen müssen, so der Tenor. (mb)

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