Gegründet 1947 Mittwoch, 13. November 2019, Nr. 264
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 23.08.2019, Seite 14 / Feuilleton

Bedrohung für Hongkong

RTS2MTJP.jpg

Bedrohung für die Stadt: Die seit Monaten anhaltenden und häufig in gewalttätige Randale umschlagenden Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong fordern Opfer – darunter viele einfache Bürger der Stadt, die ihre Jobs verlieren, nicht mehr an den Arbeitsplatz kommen oder ihr Hab und Gut einbüßen. Die Stadtregierung hat bereits ihre wirtschaftlichen Prognosen korrigiert und geht für 2019 von einer Rezession aus. Dagegen regt sich Widerstand: Immer wieder kommt es, meistens unbemerkt von der westlichen Presse, zu »prochinesischen« Demonstrationen: So wie hier zu sehen am 17. August im Tamar-Park in Hongkong. Die Protestierenden versammelten sich unter dem Motto »Rettet Hongkong« und forderten ein Ende der Gewalt sowie Unterstützung der städtischen Polizei. Hongkongs 7,5 Millionen Einwohner beteiligen sich in ihrer Mehrheit nicht an Protestaktionen gegen die VR China. (sc)

Mehr aus: Feuilleton