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Berlin: Antifaschistin freigesprochen

Berlin. Eine Antifaschistin, die 2018 gegen den rechten Heß-Gedenkmarsch protestiert hatte und vor Gericht stand, ist am Mittwoch freigesprochen worden. Die der Angeklagten vorgeworfene Vermummung sei nicht strafbar gewesen, urteilte die Richterin. Über die Entscheidung informierte das »Berliner Bündnis gegen rechts« in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die junge Antifaschistin hatte am 18. August 2018 an einer Sitzblockade gegen einen Aufmarsch zur Verherrlichung des Nazis und Kriegsverbrechers Rudolf Heß teilgenommen. Gegen einen Strafbefehl über 1.500 Euro wegen Vermummung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte hatte die Aktivistin Widerspruch eingelegt. Darauf war es zu dem Prozess gekommen (siehe jW vom 27.7.). (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.08.2019, Seite 4, Inland

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