-
10.08.2019
- → Ausland
Tunesien: Premier reicht Kandidatur ein
Tunis. Nach dem Tod des tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi will Regierungschef Youssef Chahed neues Staatsoberhaupt werden. Der 43jährige von der säkularen Partei Tahya Tounes reichte am Freitag seine Bewerbungsunterlagen für die Präsidentenwahl am 15. September ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur TAP meldete. Seit seinem Amtsantritt als Premierminister 2016 hat die Regierung auf Druck internationaler Geber Sparmaßnahmen verabschiedet, die zu Protesten führten und Chaheds Popularität sinken ließen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
