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Bank of England senkt Prognose

London. Die britische Zentralbank hat angesichts der anhaltenden Unsicherheit rund um den Ausstieg des Landes aus der EU (»Brexit«) ihre Wachstumsprognose gesenkt. Für dieses und das kommende Jahr rechnet die Bank of England nun noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 1,3 Prozent, wie sie am Donnerstag mitteilte. Zuvor war sie von einem Plus von 1,5 beziehungsweise 1,6 Prozent ausgegangen.

Die Notenbank begründete die Anpassung der Schätzung mit dem »Brexit«, dessen genaue Ausgestaltung weiterhin unklar ist, sowie mit der sich global abkühlenden Konjunktur. Beides werde sich weiterhin auf das »kurzfristige Wachstum« der Wirtschaft auswirken, und das auch stärker, als im Bericht vom Mai vorausgesagt, hieß es.

Die Zentralbanker gehen in diesem Jahr von einer Inflation von 1,6 Prozent aus. 2020 rechnen sie mit 2,1 Prozent Teuerung. Den Leitzins hielt die Bank of England hingegen stabil bei 0,75 Prozent. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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