18.07.2019
Literatur
Sie kommt und geht
In Jonathan Robijns Krimi »Kongo Blues« bleiben viele Fragen offen
Von Thomas Schaefer
Es gibt Bücher, deren Erzählvoraussetzung maßgeblich darin besteht, dass die Figuren nicht miteinander reden. Der Kriminalroman »Kongo Blues«, das erste ins Deutsche übersetzte Werk des 1970 in Gent geborenen Jonathan Robijn, gehört zu dieser Sorte: In ihm stellt man keine Fragen, nicht aus philosophischen Gründen oder psychologischer Disposition heraus, sondern weil die Geschichte ohne diese Zurückhaltung nicht funktionieren könnte. Der so beharrlich nichts erfahr...
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