-
15.07.2019
- → Inland
Gas vor Zypern: Komitee vorgeschlagen
Nikosia. Im Konflikt um die Ausbeutung von Gasvorkommen vor Zypern hat Mustafa Akinci, der Präsident des von der Türkei besetzten, international nicht anerkannten Teils der Insel, ein gemeinsames Komitee mit Regierungsvertretern der Republik Zypern vorgeschlagen. Auf diese Weise könne das strittige Thema in eine »produktive Kooperation« münden, erklärte Akinci am Samstag in einer Botschaft an den zyprischen Staatschef Nicos Anastasiades. Seit der Entdeckung großer Erdgasvorkommen vor der zyprischen Küste kommt es zu Konflikten um den Zugang zu den Ressourcen zwischen Zypern, der Türkei und der EU. In einem von der EU als illegal eingestuften Akt entsandte die Türkei zwei Bohrschiffe in die sogenannte zyprische Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ). Für diese hat die Regierung in Nikosia bereits Förderverträge mit Energiekonzernen wie Exxon Mobil, Total und Eni abgeschlossen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
