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Teefirmen wegen Preisdruck kritisiert

Berlin. Teegenuss mit bitterem Beigeschmack: Von dem Preis, den Verbraucher in Deutschland für Tee aus der ostindischen Region Darjeeling bezahlen, erhalten die Teepflückerinnen gerade einmal zwischen 1,4 und 2,8 Prozent. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung sorgt der Preisdruck auf die Plantagen für prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen. Mitverantwortlich dafür seien auch bekannte deutsche Markenkonzerne, die Hauptabnehmer des Tees aus der Region sind. Die Pflückerinnen erhalten demnach umgerechnet 2,25 Euro pro Tag. Einer indischen Regierungskommission zufolge wäre das Doppelte nötig, um ein Leben in Würde zu ermöglichen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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