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Hohe Haftstrafe für G-20-Gegner

Hamburg. Das Hamburger Amtsgericht hat die bisher höchste Freiheitsstrafe im Zusammenhang mit den G-20-Gewalteskalationen verhängt. Ein 36jähriger Angeklagter wurde am Montag zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag bestätigte. Der bereits mehrfach vorbestrafte Angeklagte habe nach Überzeugung des Gerichts am 7. Juli 2017 im Bereich des autonomen Kulturzentrums »Rote Flora« sechs leere Flaschen auf Polizeibeamte geworfen, um diese zu verletzen. Außerdem habe er andere aufgefordert mitzumachen. Eine weitere Körperverletzung, die der Angeklagte im März 2017 begangen haben soll, habe einen hohen Anteil an der Gesamtstrafe, wie der NDR am Dienstag berichtete. Damals habe der Verurteilte einen Mann mit Behinderung mit Schlägen und Tritten schwer verletzt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2019, Seite 4, Inland

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