-
05.07.2019
- → Inland
WDR: Drohbriefe mit weißem Pulver erhalten
Dortmund. Zwei Journalisten, die über die Neonaziszene in Dortmund berichten, haben Briefe mit weißem Pulver erhalten. Wie der WDR berichtete, war einer der Briefe an dessen Landesstudio adressiert. Einer der Reporter sei bereits in der Vergangenheit bedroht worden. Spezialisten der Feuerwehr untersuchten den Inhalt. Dabei handelte es sich um Backpulver, sagte am Donnerstag eine Polizeisprecherin. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) forderte auch von Sicherheitsbehörden, Drohungen von Neonazis nicht zu bagatellisieren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!