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Europol: IS setzt immer mehr auf Frauen

Den Haag. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) setzt nach einer Studie von Europol zunehmend auf eine aktive Rolle von Frauen. Seit den Verlusten des IS in Syrien würden Frauen auch zunehmend zum Kampf mit der Waffe aufgerufen und die Kämpferinnen gefeiert, sagte Europol-Direktorin Catherine De Bolle am Freitag in Den Haag. Im vergangenen Jahr waren 15 Prozent der in der EU verurteilten ehemaligen IS-Kämpfer Frauen. Die Miliz stelle es als »moralische Pflicht« der Frauen dar, sich am Dschihad zu beteiligen. Experten des Antiterrorismuszentrums von Europol hatten die Onlinepropaganda des IS analysiert.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2019, Seite 7, Ausland

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