-
15.06.2019
- → Ausland
Sudans Militärrat räumt »Fehler« ein
Khartum. Der im Sudan herrschende Militärrat hat »Fehler« bei der gewaltsamen Räumung eines Protestlagers in der Hauptstadt Khartum vergangene Woche eingestanden. Militärratssprecher Schams Al-Din Kabbaschi sagte am Donnerstag, das Führungsgremium habe von Offizieren einen Plan angefordert, um das Protestlager vor dem Armeehauptquartier aufzulösen. Der Plan sei dann umgesetzt worden. Bei dem Vorgehen des Militärs waren Anfang vergangener Woche nach Ärzteangaben 120 Menschen getötet worden. Die Protestbewegung fordert eine zivile Regierung in dem ostafrikanischen Land. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!