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Italiens Notenbankchef kritisiert Regierung

Rom. Der Chef der italienischen Notenbank hat die Schuldenpolitik der Regierung in Rom kritisiert. Die Erhöhung des Staatsdefizits sei nicht der richtige Weg, um die schleppende Wirtschaft des Landes anzukurbeln, sagte Ignazio Visco am Freitag. Sowohl die rechte Lega als auch die Fünf-Sterne-Bewegung wehren sich gegen einen Sparkurs. Die Hoffnung auf eine vorübergehende Konjunkturstützung durch eine Erhöhung des öffentlichen Defizits könnte sich als kontraproduktiv erweisen, erklärte Visco in seiner jährlichen Rede in Rom. Statt dessen brauche das Land eine »sorgsame« Haushaltspolitik. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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