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UN-Experte: Assange war Folter ausgesetzt

Genf. Wikileaks-Gründer Julian Assange ist nach Ansicht eines UN-Sonderberichterstatters über Jahre hinweg psychologischer Folter ausgesetzt worden. Assange weise alle entsprechenden Symptome auf, »dazu gehören extremer Stress, chronische Angst und ein schweres psychologisches Trauma«, sagte Nils Melzer, Sonderberichterstatter zum Thema Folter, laut einer Mitteilung vom Freitag. »Es ist offensichtlich, dass die Gesundheit von Herrn Assange ernsthaft durch das extrem feindselige und willkürliche Umfeld der vergangenen Jahre beeinträchtigt wurde.« Melzer hatte Assange am 9. Mai gemeinsam mit Medizinern in einem Gefängnis in London besucht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2019, Seite 7, Ausland

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