Zum Inhalt der Seite

Familiennachzug meist abgelehnt

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lehnt die große Mehrheit der Anträge auf Familiennachzug von in Griechenland lebenden Flüchtlingen ab. Zwischen Januar und Ende Mai des laufenden Jahres stellten die griechischen Asylbehörden 626 Anträge für Flüchtlinge, die zu ihren Familienangehörigen nach Deutschland nachkommen sollten, wie aus der am Freitag vorliegenden Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Davon lehnte das BAMF 472 Anträge ab. Gründe für die Ablehnungen nannte die Bundesregierung in der Antwort nicht. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2019, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!