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Unternehmerbund kritisiert EuGH-Urteil

Berlin. Die sogenannten mittelständischen Familienunternehmer warnen vor einer Eins-zu-eins-Umsetzung des Urteils zur Arbeitszeiterfassung in Deutschland. Die Nachrichtenagentur dpa zitierte am Wochenende den Leiter Politik und Wirtschaft des »Verbands der Familienunternehmer«, Peer-Robin Paulus: »Das Urteil ist eine Zeitreise in die Vergangenheit. Es passt nicht in die Arbeitswelt von heute. Eine Eins-zu-eins-Umsetzung in deutsches Recht würde alles auf den Kopf stellen, was ein modernes Unternehmen mit seinen Mitarbeitern machen sollte.«

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sollen »Arbeitgeber« verpflichtet werden, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Die Gewerkschaften begrüßten dies als Schutz vor unbezahlten Überstunden und Verfügbarkeit rund um die Uhr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2019, Seite 5, Inland

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