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27.05.2019
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Vorwürfe gegen Staatsanwalt erneuert
Chemnitz. Im Fall der tödlichen Messerattacke von Chemnitz im August 2018 hat ein ehemals Tatverdächtiger seine Vorwürfe gegen den Staatsanwalt erneuert. Kurz vor seiner geplanten Zeugenaussage vor Gericht legte der 23 Jahre alte Iraker beim Generalstaatsanwalt Dresden Beschwerde gegen die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens wegen Rechtsbeugung und Freiheitsberaubung ein, wie sein Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin am Sonntag mitteilte. Der frühere Tatverdächtige hatte Strafanzeige gegen den Staatsanwalt und einen Ermittlungsrichter gestellt. Er warf beiden vor, ohne rechtlichen Grund einen Haftbefehl erwirkt beziehungsweise erlassen zu haben. (dpa/jW)
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