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Aus: Ausgabe vom 21.05.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Der Euro spielt keine unerhebliche Rolle für die Zukunft der Union: »Die Macht des Geldes«

Re: Holzkohle ade

Polens Köhler vor dem Aus

Wir leben in einem Zeitalter der Abschiede: Artenvielfalt, Männerherrschaft usw. Zbyszek (60) und Marian (62) sind Köhler. Sie leben in den polnischen Karpaten, unweit der ukrainischen Grenze. Tag und Nacht wachen sie über die Schornsteine ihrer Köhleröfen. Färbt sich der Rauch blau, verbrennt das Holz zu Asche. Das heißt: keine Kohle – und kein Geld. Früher lieferten sie Kohle an Stahlwerke und Glashütten, heute machen sie Grillkohle für Kunden in Deutschland. Doch die Konkurrenz ist hart. Große Fabriken verderben die Preise. So stirbt der Beruf in Polen aus.

Arte, 19.40 Uhr

Jackie Brown

Jackie Brown, eine Stewardess mit langjähriger Berufserfahrung, schmuggelt gelegentlich für den Waffenhändler Ordell Robbie Geld in die USA, bis sie erwischt wird. Die Polizei bietet ihr an, sie auf freien Fuß zu setzen, wenn sie ihren Auftraggeber verrät. Ein überraschend zarter, aber auch harter Film, vielleicht einer der schönsten vom bösen Jungen aus Amerika. USA 1997. Mit Pam Grier. Regie: Quentin Tarantino.

Tele 5, 20.15 Uhr

Die Macht des Geldes: Wer bezahlt Europa?

Für 2018 hatte die Europäische Union rund 160 Milliarden Euro für den größten gemeinsamen Wirtschaftsraum der Welt zur Verfügung. Fast zwei Drittel der Mittel fließen in Form von Fördergeldern und Subventionen an die Mitgliedsländer zurück. Warum sind dann nicht alle glücklich?

Arte, 21.05 Uhr

Die Architekten

Mit fast 40 erhält der Architekt Daniel Brenner seinen ersten großen Auftrag. In einer Berliner Trabantenstadt soll ein kulturelles Zentrum entstehen. Brenner trommelt einstige Kollegen zusammen, die zahlreiche Ideen entwickeln, um den Bewohnern ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Letztlich scheitert das Projekt am Misstrauen und an der Bevormundung durch die Auftraggeber sowie an finanziellen Zwängen. Tja, so lief und so läuft es. Aber wir geben nicht auf. Aus der sehenswerten Reihe Deutsch-Deutsches Kino: 40 Jahre Filme in Ost und West. DDR/BRD 1990. Regie: Peter Kahane.

3sat, 22.25 Uhr

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