Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 16.05.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Zur ARTE-SendungRe: Schläge und SchweigenPolnische Frauen be
Mutter im Frauenhaus: »Re: Schläge und Schweigen«

Re: Schläge und Schweigen

Polnische Frauen begehren auf

Ach Polen, ein tolles Land – soviel Energie und Fleiß und Engagement. Aber eben auch dies: Gewalt gegen Frauen ist in Polen immer noch ein gesellschaftliches Tabu. Viele Opfer schweigen, wenn sie von ihrem Ehemann misshandelt oder vergewaltigt werden. Die Aktivistin Dr. Anita Kucharska-Dziedzic leitet das Frauenzentrum »Baba« in Zielona Gora. Seit vielen Jahren lehnt sie sich gegen das Schweigen auf. Ein Kampf, der von der Kirche und der rechtsnationalen Regierung mit allen Mitteln behindert wird.

Arte, 19.40 Uhr

Abenteuer Leben, Spezial

Ronald Schill trifft Hartz IV

Ronald Schill – einer, der schon die AfD-Linie penetrant vertreten hat, als es die Partei noch gar nicht gab, und es sich nach seinem politischen Absturz in Brasilien gutgehen lässt – kommt aus seiner Wahlheimat nach Deutschland getingelt, um angeblich herauszufinden, wie ein Leben unter der Knute von Hartz IV aussieht. Welcher TV-Redakteur kommt auf solche Ideen?!

Kabel 1, 22.15 Uhr

Schlagabtausch

Der TV-Vierkampf von FDP, Linken, Grünen und AfD

Nun ist sie da, die bräunliche Partei, als eine von vier kleineren. Ganz normal. Warum nicht mal Steine werfen auf Migrantenkinder? Warum nicht Leute sehenden Auges ertrinken lassen? Warum nicht den Soli abschaffen und Spitzenverdiener entlasten? Diese Fragen wären uns erspart geblieben, wenn die gesellschaftliche Linke nicht versagt hätte. Die äußerste Rechte ist aber auch ein europäisches Problem.

ZDF, 22.15 Uhr

Geschlossene Gesellschaft

Deutsch-deutsches Kino – 40 Jahre Filme in Ost und West: Der Konstrukteur Robert und die Jugendhelferin Ellen verbringen ihren Urlaub mit ihrem kleinen Sohn in einem abgelegenen Bauernhaus. Die bislang verdrängte Ehekrise bricht offen aus. Schmerzhaft kommen sie zur Erkenntnis, dass für ihr Glück nur sie allein verantwortlich sind. Bei dem alten Vermieter des Hauses findet jeder von ihnen zu sich selbst. Am Ende planen Robert und Ellen einen Neuanfang. Und das ist jedenfalls mal – ein Anfang. Mit Jutta Hoffmann, Armin Mueller-Stahl. DDR 1978. Regie: Frank Beyer.

3sat, 22.25 Uhr