16.05.2019
Kolumbien
Kein Ende des Mordens
Kolumbien: UNO zählt 51 Morde an Menschenrechtsaktivisten seit Jahresanfang
Von Julieta Daza
Luis Manuel Salamanca Galindez war Antrophologe und arbeitete im Departamento Huila im Westen Kolumbiens. Am 11. Mai wurde der 64jährige, der sich kulturpolitisch engagiert hatte, in der Nähe seines Hauses von zwei Männern erschossen. Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza nahm das Verbrechen zum Anlass, um auf die Verfolgungen im Nachbarland aufmerksam zu machen: »Als sozialer Aktivist in Kolumbien tätig zu sein, ist fast ein Todesurteil.« Arreaza hat recht: Allein...
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