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14.05.2019
Kamerun

Bewaffneter Wahn

Unterwegs im Hohen Norden Kameruns, dem Operationsgebiet von Boko Haram

Von Freya Fraszczak
Der Boden ist immer noch schwarz gefärbt vom Ruß, die Bewohner haben immer noch Angst. In der Nacht zu Karfreitag überfielen circa 100 Anhänger der dschihadistischen Miliz Boko Haram das Dorf Tchakarmari im Hohen Norden Kameruns, der Provinz Extrême-Nord. Sie brannten Hütten nieder, stahlen Vieh, raubten Nahrung. Und sie hinterließen mindestens sieben Tote. Sieben waren es auch in dem Dorf Madagascar, vier auf der Insel Kofia am Tschadsee, und vier Soldaten wurden i...

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