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Whistleblower

Ecuador übergibt Assanges Besitz an USA

Quito. Die Generalstaatsanwaltschaft von Ecuador hat laut Medienberichten einer Durchsuchung des Zimmers des Wikileaks-Gründers Julian Assange in der Londoner Botschaft des lateinamerikanischen Landes zugestimmt. Dokumente, Mobiltelefone, Computer und Datenträger des Netzaktivisten sollen an die USA weitergegeben werden, berichtete die spanische Tageszeitung El País am Montag unter Berufung auf ein Dokument, das der Zeitung vorlag. Demnach soll der versiegelte Raum am 20. Mai durchsucht werden.

Assange hatte sich 2012 in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet, nachdem er vergeblich versucht hatte, seine Auslieferung an Schweden gerichtlich zu stoppen. Am 11. April dieses Jahres wurde Assange von der britischen Polizei festgenommen, nachdem ihm die Regierung in Quito das Botschaftsasyl entzogen hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2019, Seite 1, Ausland

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