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Anhörung in Berlin

Deniz Yücel wirft Türkei Folter vor

Berlin. Der Welt-Korrespondent Deniz Yücel ist während seiner Haftzeit in der Türkei eigenen Angaben zufolge gefoltert worden. Yücel machte dafür am Freitag in einer Aussage vor dem Amtsgericht in Berlin den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verantwortlich. In der schriftlichen Fassung der Aussage, die der Deutschen Presseagentur vorliegt, erwähnt Yücel Schläge, Tritte, Erniedrigungen und Drohungen durch Vollzugsbeamte in seinen ersten Tagen im Hochsicherheitsgefängnis Silivri bei Istanbul.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2019, Seite 7, Ausland

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