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UNO legt Zahlen vor

Gewalt in Kolumbien nimmt zu

Genf. Zwischen Januar und April 2019 sind in Kolumbien 51 Menschenrechtsaktivisten ermordet worden. Diese Zahl nannte das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag in Genf. Sie mache einen sehr negativen Trend deutlich, für das gesamte Jahr 2018 habe man 115 Fälle dokumentiert.

Andere Organisationen kommen zu ganz anderen Größenordnungen. Das »Zentrum für Forschung und Volksbildung« (Cinep) in Bogotá ermittelte für 2018 die Zahl von 648 ermordeten Repräsentanten sozialer Organisationen, wie die Einrichtung am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Weitere 1.604 Menschen wurden demnach Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Darunter waren mehr als 1.000 Morddrohungen und über 300 Körperverletzungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2019, Seite 1, Ausland

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