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Raketen für USA nach INF-Vertrag-Ausstieg

Genf. In den drei Monaten nach Ankündigung ihres Ausstiegs aus dem INF-Abrüstungsvertrag haben die USA nach Angaben von Aktivisten für mehr als eine Milliarde US-Dollar neue Raketen bestellt. Mit sechs Rüstungsfirmen wurden Verträge in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar (rund 980 Millionen Euro) abgeschlossen, wie die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) am Donnerstag mitteilte. Der Rückzug aus dem INF-Vertrag habe also den »Startschuss für einen neuen Kalten Krieg« gegeben, erklärte ICAN-Chefin Beatrice Fihn. Im INF-Vertrag von 1987 hatten Russland und die USA ein Verbot atomarer Mittelstreckenraketen festgeschrieben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2019, Seite 7, Ausland

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