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Missbrauch in Lügde: Beweise zerstört?

Lügde. Im Fall des Missbrauchsskandals auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde ist Berichten zufolge Beweismaterial zerstört worden. Polizei und Staatsanwaltschaft sollen einen Schuppen des Hauptbeschuldigten auf dem Gelände erst durchsucht haben, nachdem der Verschlag von einem Abrissunternehmer bereits Tage zuvor leergeräumt worden war. Darüber berichteten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung am Dienstag. Zudem wurde bekannt, dass ein weiterer Camper in NRW im Verdacht des sexuellen Kindesmissbrauchs steht. Gegen einen 72jährigen aus Duisburg sei Strafanzeige gestellt worden, hieß es am Dienstag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2019, Seite 4, Inland

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