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15.04.2019
- → Politisches Buch
Neu erschienen
KAZ
Das März-Heft der Kommunistischen Arbeiterzeitung hat zwei Schwerpunkte: »Solidarität und Klassenkampf« sowie »Die EU, ein imperialistisches Instrument«. Ludwig Jost setzt sich mit dem Debattenpapier auseinander, das der Vorstand der IG Metall zu deren bevorstehendem Kongress herausgegeben hat. Ein längerer Aufsatz befasst sich mit der »aktuellen Kriegsgefahr«. Das Fazit: »Die Vorstöße des deutschen und amerikanischen Imperialismus gegen Russland und China sind täglich mehr und mehr spürbar. Die Abstände der Provokationen werden immer kürzer und brisanter.« In der Ukraine habe man noch einen Putsch organisiert, um den Präsidenten zu stürzen, in Venezuela tauche wie aus heiterem Himmel jemand auf, der Venezuela offensichtlich »hinter die USA und Deutschland« zu bringen gedenke. Trotz gemeinsamen Vorgehens verfolgten aber der US-amerikanische und der deutsche Imperialismus jeweils eigene Interessen. Veröffentlicht wird ein Vortrag, den Stephan Müller auf einer Tagung des Parteivorstandes der DKP zur EU gehalten hat. Lesenswert auch die detaillierte Analyse des BDI-Papiers zur Neuausrichtung des deutschen Monopolkapitals gegenüber der Volksrepublik China. Dokumentiert wird die Trauerrede von Sebastian Carlens für Rolf Berthold. (jW)
KAZ, Jg. 49/Nr. 366, 48 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Gruppe KAZ, Reichstraße 8, 90408 Nürnberg, Tel.: 09 11/35 69 13, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de
Mitteilungen
Die Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) dokumentiert Beschlüsse des KPF-Bundesausschusses vom März, darunter »Für friedliche Beziehungen zu Russland« sowie zur Solidarität mit Lateinamerika. Günter Herlt schreibt in »Notizen zur Lage«, »der politische, soziale, religiöse und militärische Sprengstoff auf allen Kontinenten« wachse rasch an. Gerhard Feldbauer erinnert an die Geburt des Faschismus in Italien vor 100 Jahren, Olga Garcia Dominguez an das Ende des spanischen Krieges und das Exil ihrer Familie, Norman Paech an die Gründung des Völkerbundes am 28. April 1919. Bernd Biedermann bilanziert »70 Jahre NATO«. (jW)
Mitteilungen, Heft 4/2019, 38 Seiten, kostenlos (Spendenempfehlung: ein Euro plus Porto), Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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