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ehlende Anerkennung von Naziopfern

Berlin. Die Grünen werfen den Regierungsparteien vor, von den Nazis als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« gebrandmarkte Menschen nicht als Leidtragende der faschistischen Diktatur anerkennen zu wollen. Union und SPD schrieben damit »das Stigma« dieser Opfergruppen fort, kritisierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl laut AFP-Meldung vom Sonntag. Seit mehr als einem Jahr bemühe man sich intensiv um eine interfraktionelle Vereinbarung, um neben der Anerkennung auch die Entschädigung zu klären. Dabei scheine »immer deutlicher zu werden, dass sich besonders die CDU/CSU aus finanziellen Gründen ziert, den Überlebenden eine angemessene Entschädigung für das ihnen angetane Unrecht zukommen zu lassen«, so Grundl weiter. Entsprechende Anträge von Grünen und FDP wurden nach einer Debatte im Bundestag vom Donnerstag in den Kulturausschuss überwiesen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2019, Seite 4, Inland

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