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Erstes Strafverfahren im Cum-Ex-Skandal

Frankfurt am Main. In Deutschland steht ein Musterprozess wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte, bei denen sich Unternehmen die Kapitalertragssteuer unrechtmäßig mehrfach erstatten ließen, bevor. Die Staatsanwaltschaft Köln habe Anklage beim Landgericht Bonn erhoben, bestätigte ein Gerichtssprecher am Mittwoch, nannte aber keine Details. Medienberichten zufolge richtet sich die Anklage gegen zwei ehemalige britische Aktienhändler wegen Steuerhinterziehung in besonders schweren Fällen. Je nachdem, wie schnell das Landgericht Bonn über die Zulassung der Anklage entscheidet, könnte es Deutschlands erstes Strafverfahren im Cum-Ex-Skandal werden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2019, Seite 2, Inland

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