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Aus: Ausgabe vom 18.03.2019, Seite 9 / Kapital & Arbeit
USA

Festung der Superreichen

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New York. Im New Yorker Stadtteil Manhattan wurde am Freitag abend der erste Komplex des 25 Milliarden US-Dollar teuren Bauensembles »Hudson Yards« eingeweiht. Es ist das teuerste Immobilienprojekt in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die auf einem elf Hektar Areal errichteten Gebäude wurden auf ein aktives Gleisbett gesetzt. Aus den zahlreichen verglasten Wolkenkratzern sticht das Kulturzentrum »The Vessel« (das Gefäß) hervor. Die Stadt hat die Errichtung von teuren Wohnungen, Büros, Restaurants und Einkaufszentren mit sechs Milliarden US-Dollar subventioniert. Auch eine U-Bahn-Station wurde extra errichtet. Monatelange Proteste hatten sich zuvor gegen die Auftraggeber rund um Multimilliardär Stephen Ross gerichtet, weil sie nicht gewerkschaftlich organisierte Bauarbeiter beschäftigten. Der New Yorker Senator Charles Schumer hob am Freitag hervor, das Motto der Stadt sei: »Wenn du nicht wächst, stirbst du.« In New York sind 64.000 Menschen obdachlos. (jW)

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