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Aus: Ausgabe vom 16.03.2019, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Europawahlen

»Große Reden schwingen vor halbleerem Plenum«

Gespräch mit Martin Sonneborn. Über die Vorteile eines Mandats im EU-Parlament, »moderne Turbopolitik« und die Möglichkeiten einer Kleinstpartei
Interview: Kristian Stemmler
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»Satire ist eine Kunstform, die sich in meinen Augen schon aufgrund ihrer gesunden Aggressivität und eines moralisch fundierten Zieles – der Abstellung eines Mangels im weitesten Sinne – von allem Klamauk abhebt«: Martin Sonneborn im Europaparlament

Bevor wir zu inhaltlichen Fragen kommen, möchte ich eine Sache klären. Sie werden ja in der Öffentlichkeit zuvorderst als Satiriker wahrgenommen. Ist es nicht furchtbar anstrengend, wenn ständig von einem etwas Witziges erwartet wird?

Nein. Ich finde es viel anstrengender, wenn von mir ständig erwartet wird, dass ich ernsthaft bleibe angesichts des ganzen Unsinns, der uns umgibt.

Wie ist das denn im Privatleben, unter Verwandten und Freunden?

Ich fürchte, es gibt überraschend große Überschneidungen zwischen meinem öffentlichen Bild und der Privatperson.

Laut Wikipedia-Eintrag sind Sie Sohn eines Berufsberaters und einer Hausfrau aus Göttingen, haben ein katholisches Privatgymnasium in Osnabrück besucht, eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert, bevor Sie Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin studierten. Das klingt alles total geradlinig und bürgerlich. Ist der Eintrag bei Wikipedia Satire?

Das stimmt alles. Wo kämen wir hin, wenn man nicht mal mehr Wikipedia trauen könnte?

Wie sind Sie denn überhaupt zur Satire gekommen? Geschah das trotz oder wegen Ihres bürgerlichen Hintergrunds?

Ich glaube, es ist einfach eine Charaktereigenschaft, satirisch auf Dinge zu reagieren. Und früher landete man automatisch beim Magazin Titanic, wenn man diese Prägung hatte.

Mit Ihrem Elternhaus scheinen Sie keine Probleme zu haben. Jedenfalls haben Sie sich 2017 sehr lobend über Ihren Vater Engelbert Sonneborn geäußert, der bekanntlich von Die PARTEI und den »Piraten« für das Amt des Bundespräsidenten nominiert worden war. Hat Ihr Vater es inzwischen verwunden, dass er Frank-Walter Steinmeier unterlegen war?

Mein Vater ist immer noch ein bisschen stolz darauf, dass er zehn Stimmen erhielt. Wir hatten ja nur drei sicher. Außerdem hätte er nach einer erfolgreichen Wahl direkt zurücktreten müssen, er hatte ja schon einen sechswöchigen Urlaub in Australien gebucht. Und der Flugbereitschaft trauen wir nicht mehr.

Zurück zu Ihrem Werdegang. Sie sind beim Satiremagazin Titanic recht schnell Chefredakteur geworden. Wie kam das?

Das war der ganz normale Turnus. Ich war fünf Jahre lang Redakteur, und als ich Oliver Maria Schmitt, der in dieser Zeit Chefredakteur war, erzählte, dass ich meine Stelle gern reduzieren würde, um nebenher noch Zeit für andere Dinge zu haben, sagte er zu mir: »Das geht nicht, ich höre auf, du wirst mein Nachfolger.« Wir holten zwei, drei neue Leute in die Redaktion, und dann folgten fünf Jahre mit vielen lustigen Aktionen: die große WM-Bestechung, ein Schwarzgeld-Treffen mit dem Bundesgeschäftsführer der CDU in Luzern, Telefonaktionen mit rechtsradikalen Landtagsabgeordneten in Sachsen-Anhalt, von denen anschließend einer zurücktrat, et cetera. Als ich danach aufhören wollte, bat mich unser Verlagsleiter, noch ein Jahr dranzuhängen. Und da ich das Gefühl hatte, die Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, weitgehend ausgereizt zu haben, wollte ich uns neue Aktionsformen erschließen: Wir gründeten eine eigene Partei.

Mit den parodistischen Aktionen, die Sie erwähnen, haben Sie frühzeitig für Aufsehen gesorgt. Jetzt sind diese in vielen Formaten anzutreffen, etwa in der »Heute-Show« beim ZDF. Schon 2003 haben Sie zum Beispiel als vermeintlicher SPD-Kandidat in Hessen und Bayern Wahlkampf gemacht, in Bayern mit den für die Sozis noch aktueller gewordenen Slogans »Mit Anstand verlieren« und »Wir geben auf. SPD«. Macht es Ihnen Spaß, Leute reinzulegen?

Nein, das ist harte und seriöse Arbeit. Spaß machen dann die Reaktionen der Leute auf die satirische Situation, mit der wir sie konfrontieren. Wenn man engagierte Laien mitwirken lässt bei satirischen Aktionen, kann schnell eine viel größere, unberechenbare Komik entstehen.

Sie haben das Talent, mit unbewegter Miene skurrilste Sätze zu sagen. Ein bisschen wie Buster Keaton, nur dass der, zumindest in seinen Filmen, weniger geredet hat. Woher kommt das?

Ich bin mit den Filmen der britischen Komikertruppe Monty Python und den »Vätern der Klamotte« aufgewachsen. Die kontrollierte Mimik hat mir schon immer am besten gefallen.

Die alten Lateiner formulierten: Difficile est saturam non scribere, also: Es fällt schwer, keine Satire zu schreiben. Erleichtert es Ihnen die Arbeit, dass so viel Groteskes geschieht? Oder macht es die Sache schwerer, weil die Realität die Satire oft überholt?

Es ist vermutlich schwerer. Das Alleinstellungsmerkmal von Titanic ist verlorengegangen, das bedauere ich sehr. Und es wird heute viel zu viel unter dem Begriff der Satire zusammengefasst, was nicht dazugehört. Von Comedy und Kabarett bis zu den dümmlichen Beleidigungen oder Lügen der AfD-Abgeordneten. Satire ist eine Kunstform, die sich in meinen Augen schon aufgrund ihrer gesunden Aggressivität und eines moralisch fundierten Zieles – der Abstellung eines Mangels im weitesten Sinne – von allem Klamauk abhebt und grundlegend unterscheidet.

Schon 2004 haben Sie mit weiteren Titanic-Redakteuren Die PARTEI gegründet, für die Sie heute im Europaparlament sitzen. War das auch ein Gegenentwurf zum Phänomen der Comedians, die mit harmlosen Witzchen die Leute zerstreuen?

Die Comedians haben uns eigentlich nicht weiter interessiert. Neben der Schaffung neuer Aktionsformen – Wahlkämpfe, Auftritte in Talkshows im Fernsehen, Landesparteitage, politische Interviews bei N 24, Reden im Bundestag – gab es noch einen zweiten bedeutsamen Grund: Die Gründung der Partei war eigentlich Notwehr. Wir saßen 2004 in der Redaktion zusammen und wussten nicht mehr, welche Partei man noch guten Gewissens wählen kann. Und da wir bereits erfolgreiche Wahlkämpfe für andere Parteien durchgeführt und das populistische Geschäft von der Pike auf gelernt hatten, lag die Option nahe, das jetzt im Namen einer eigenen Partei zu tun.

Verletzt es Sie, wenn Die PARTEI als »Spaßpartei« geschmäht wird?

Nein, überhaupt nicht. Titanic ist ein Minderheitenprogramm, und Die PARTEI ist ihr politischer Arm. Man braucht einen gewissen Grad an Humor und Intellekt, um beides zu verstehen.

Seit Juli 2014 liegt der Schwerpunkt Ihrer Arbeit im Europaparlament. Korrumpiert das nicht, wenn man plötzlich ein richtiges Mandat in einem so großen Gremium hat mit Büro, mit Sitz im Ausschuss und der Abkürzung MdEP hinter dem eigenen Namen?

Im Gegenteil, es motiviert. Früher gingen wir für die ZDF-»Heute-Show« irgendwo rein und dann möglichst schnell wieder raus. Heute muss ich mich permanent mit meinem Umfeld auseinandersetzen. Außerdem eröffnet es wiederum neue Möglichkeiten: Ich kann jetzt große Reden schwingen vor halbleerem Plenum und dabei fordern, dass die EU, ganz im Sinne der christlichen Unionsparteien, jährlich nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen soll als das Mittelmeer. Oder den Irren vom Bosporus beleidigen, wenn mir danach ist, und dem korrupten Poroschenko offene Briefe schreiben, über die er sich nicht freut.

Wie sieht Ihre Arbeit in dem Parlament aus? Angeblich sieht man Sie dort selten.

Meine alte Chefin im Haushaltskontrollausschuss, Ingeborg Gräßle, hat gesagt, in der normalen Ausschussarbeit sei ich eine komplette Niete, und da hat sie absolut recht. Ich habe mir dafür drei andere Aufgaben gestellt: von den unseriösen Seiten der EU zu berichten, dicke alte weiße Männer zu ärgern, die die EU in diese Krise gebracht haben, und ab und zu bei meinen einminütigen Reden eine politische Position durchblicken zu lassen. Wir nennen das »moderne Turbopolitik«.

Können Sie die Auftritte anderer Europaparlamentarier eigentlich ernst nehmen? Und wie reagieren die so auf Ihre Äußerungen? Es muss doch verunsichern, wenn man nie weiß: Verarscht der mich jetzt gerade?

Es ist wie überall: Die Klügeren und Souveränen können natürlich mit mir umgehen. Ich tausche mich durchaus aus im Parlament, zumal mit den jüngeren Abgeordneten.

Im November des vergangenen Jahres haben Sie mit einer kurzen Ansprache im Europaparlament die NPD und Bundeskanzlerin Angela Merkel gleichzeitig auf die Schippe genommen. Wie haben Sie das gemacht?

Ich habe lediglich die Redezeit angenommen, die das Parlament mir bei Merkels Abschiedsbesuch angeboten hat. In den letzten Monaten hatte ich oft Probleme, Redezeit zu erhalten. Meine letzte Rede zur »State of the Union« musste ich vor der Tür des Plenarsaals halten, vermutlich, weil ich in der vorletzten den Ausschluss Irlands, Polens und Ungarns aus der EU gefordert hatte. Aber weil traditionell eine Minute an einen deutschsprachigen Abgeordneten unter den Fraktionslosen geht, und der dämliche Udo Voigt, NPD, und ich dort die einzigen Deutschen sind, wurde mir die Minute praktisch aufgedrängt. Als Merkel unten im Plenum vor mir stand, hab’ ich ihr nur kurz erklärt, dass sie mir immer sympathischer wird, je mehr ihrer potentiellen Nachfolger den Hut in den Ring werfen. Dann hab’ ich sie noch gebeten, das Land besenrein zu hinterlassen, wenn sie geht. Und sie verabschiedet: »Und jetzt können Sie gehen«.

Bei Youtube ist der Clip von der Rede ein Hit, wie andere Auftritte von Ihnen auch. Sind Sie gern Youtube-Star?

Diese Bezeichnung ist übertrieben. Die Rede gegen den »Irren vom Bosporus« ist auf verschiedenen Portalen über fünf Millionen Mal abgerufen worden – als Influencer kann ich damit noch nicht so reüssieren, dass ich Körperpflegeprodukte kostenfrei zugeschickt bekomme. Allerdings haben meine Kollegen Elmar Brocken, Pannen-Jo Leinen und Herbert Reul – der nette, ältere, geistig etwas limitierte Herr, der kürzlich CDU-Innenminister in NRW geworden ist – zum Teil Abrufzahlen von 35. Wenn es gut lief. Acht Abrufe, wenn es schlecht lief.

Sie kandidieren bei der Europawahl im Mai wieder fürs EU-Parlament. Wie sehen Sie Ihre Chancen?

Die stehen nicht schlecht, eine unseriöse INSA-Umfrage hat uns in der Sonntagsfrage gerade zwei Prozent zugeschrieben. Wir liegen derzeit nur noch 13 Prozentpunkte hinter der SPD und hoffen, weiter aufzuschließen.

Es gibt den Versuch, Sie und andere Vertreter kleiner Parteien aus dem Europaparlament herauszuhalten, indem der Bundestag das Wahlrecht ändert. Wie sieht dieser Versuch aus, wer steckt dahinter, und wie will Die PARTEI das verhindern?

Die Bundesregierung hat über vier Jahre lang 27 Satellitenstaaten bearbeitet, um das EU-Wahlrecht so zu ändern, dass über eine Sperrklausel die deutschen Kleinparteien wieder aus dem Parlament fliegen. In Zeiten schwindender Wahlergebnisse wollte sich die Groko Haram so sieben zusätzliche Mandate sichern. Es war tatsächlich sehr eindrucksvoll für mich als Deutschen zu beobachten, wie massiv ein rein deutsches Interesse gegenüber allen anderen Staaten durchgesetzt wurde. Leider hat der überforderte SPD-Staatssekretär Michael Roth erst anschließend ins Grundgesetz geschaut und dann überrascht festgestellt, dass man zur Ratifizierung in Deutschland eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat braucht. Die man nicht hat. Dank der Grünen, dank Sven Giegold, der sich hier sehr für demokratische Grundrechte eingesetzt hat.

Sogar bürgerliche Medien verweisen auf Erfolge Ihrer Arbeit in Strasbourg. Was haben Sie da vorzuweisen?

Am wichtigsten ist wohl, dass wir bei Leuten, vor allem bei jungen Leuten, Interesse für die EU wecken. Viele Jugendliche politisieren sich heute über ein lustiges Die-PARTEI-Plakat: »Hier könnte ein Nazi hängen!«, »Pfand rauf, Armut runter!«, »Sozial ist, wer Bier ranschafft«. Außerdem habe ich mit einem schmutzigen Geschäftsordnungstrick Udo Voigt, NPD, in einem Ausschuss ersetzt, in dem ich gar nicht Mitglied bin, und dort in der Abstimmung die eine fehlende Stimme für die wichtigste europäische Datenschutzverordnung, die E-Privacy-Verordnung-Verordnung, beigesteuert. Das thematisieren die bürgerlichen Medien allerdings nicht, weil sie in der Angelegenheit starke eigene Interessen vertreten, es geht auch um die Daten ihrer Leser im Netz. Nach der Abstimmung tobten Google, Facebook, Apple, Telekom, Vodafone, Mathias Döpfner und die Verbände der Zeitungsverleger. Ein schöner Erfolg für die 184.709 PARTEI-Wähler, und politisch viel mehr, als ich dachte erreichen zu können. Leider blockiert der Rat, die 28 europäischen Regierungschefs, das Gesetz zur Zeit noch. Wir werden das wohlwollend verfolgen.

Ihre Listenkandidaten für die Europawahl haben Sie nach dem Nachnamen aus dem Mitgliedsregister der Partei ausgewählt. Die heißen Bombe, Krieg, Göring, Speer, Eichmann oder Heß. Hatte Ihr Auftritt als Hitler-Attentäter Graf von Stauffenberg auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober in Naziuniform womöglich Folgen?

Nein, das ist eine Reaktion auf die ungeheure Aufrüstung in Europa. Im kommenden EU-Haushalt ist zum ersten Mal mehr Geld für Grenzsicherung, Aufrüstung und Waffenentwicklung – Stichwort »Killerroboter« – vorgesehen als für Entwicklungshilfe. Die NATO hat sich seit 1989 ziemlich ausgedehnt und steckt ein Vielfaches von dem, was die Russen aufwenden, in weitere Aufrüstung. Warum investiert man die vielbeschworenen zwei Prozent nicht für den Kampf gegen Armut, Kinderarmut, soziale Schieflagen?

In Europa sind die Rechten auf dem Vormarsch, in Ländern wie Ungarn und Italien bereits an der Macht. Haben Sie dafür eine Erklärung?

In den Ostblockländern zeigt sich, dass der Sprung in die Demokratie sich nicht so einfach und schnell mal eben in 25 Jahren vollziehen lässt. Wir haben ja auch länger gebraucht, wenn ich mich recht erinnere. In Italien vermute ich eine Konstellation aus korruptem System, Elitenversagen und kapitalistisch fundiertem Irrsinn.

Es gibt auch Gegenbewegungen wie die »Gelbwesten« in Frankreich. Was halten Sie von dem Phänomen?

Belgische und französische Medien zeichnen ein etwas differenzierteres Bild der »Gelbwesten«. Sinkende Realeinkommen und steigende Lebenshaltungskosten bringen mittlerweile einen erschreckend großen Teil der Gesellschaft in finanzielle Notsituationen. Die Demonstrationen finden samstags statt, weil hier werktätige Menschen protestieren. Wir schaffen bereits graue Westen für Die PARTEI an.

Noch eine grundsätzliche Frage zum Schluss. Ist Satire per se politisch links und wenn ja, warum?

Ich würde sagen: Es gibt keine Grenzen für Satire. Natürlich zielt sie in alle möglichen Richtungen. »Rechte« Satire gibt es nur nicht, weil alle Nazis einen Gendefekt haben. Smiley.Das Gespräch führte Kristian Stemmler

Martin Sonneborn … (53) ist Journalist, Politiker und einer der bekanntesten deutschen Satiriker. 1995 stieg Sonneborn bei der Satirezeitschrift Titanic ein, war von 2000 bis 2005 deren Chefredakteur. 2004 gründete er mit Redaktionskollegen Die PARTEI, wurde deren Bundesvorsitzender und zog 2014 ins Europaparlament ein.

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