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Parlamentswahl in Guinea-Bissau

Bissau. Im westafrikanischen Guinea-Bissau sind 760.000 Wahlberechtigte dazu aufgerufen, am Sonntag ein neues Parlament zu wählen. Das Land befindet sich seit 2015 in einer politischen Krise, als Präsident Jose Mario Vaz Premierminister Domingos Simoes Pereira entließ und die von ihm in der Folge ernannten Kabinettschefs keine Parlamentsmehrheit erhielten. Die ehemals marxistische Regierungspartei PAIGC, die das Land seit der Unabhängigkeit von Portugal für einen Großteil der Zeit regierte, teilt sich das Kandidatenfeld mit 20 oppositionellen Parteien. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2019, Seite 6, Ausland

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