Zum Inhalt der Seite

Polizeigewalt gegen »Gelbwesten« kritisiert

Genf. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat Frankreich aufgefordert, Vorwürfe zu Polizeigewalt gegen »Gelbwesten« zu untersuchen. »Wir dringen auf eine volle Untersuchung der gemeldeten Fälle von exzessiver Gewalt«, sagte Bachelet am Mittwoch vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Der Polizei wird der Einsatz von Hartgummigeschossen gegen die Demonstranten vorgeworfen, die schwere Verletzungen verursachen können. Der Europarat hatte Frankreich bereits vor gut einer Woche aufgerufen, auf den Einsatz dieser Munition zu verzichten. Die französische Polizei darf sie anders als in vielen anderen EU-Ländern zum »Selbstschutz« nutzen. Auch Blendgranaten mit Sprengstoffanteilen kommen zum Einsatz. (dpa/AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2019, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!