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Aus: Ausgabe vom 06.03.2019, Seite 16 / Sport
Fußball

Keine Aussage!

Frankfurt am Main. In der Debatte um mögliche Änderungen der 50+1-Regel bauen die Fans weiter Druck auf die Profiklubs auf. Die Initiative »50+1 bleibt!« fordert von den Vereinen einen Boykott der Umfrage zu der »Investorensperre«, die von der Deutschen Fußballiga (DFL) initiiert wurde. Die Initiative, ein »bundesweiter Zusammenschluss engagierter Vereinsmitglieder und Fußballfans«, fasst ihre Kritik an der vor zwei Wochen verschickten Umfrage in vier Punkten zusammen: Die Zielsetzung sei unklar, die Berücksichtigung der Interessen der jeweiligen Muttervereine würde nicht gewährleistet, weil auch die Geschäftsführungen der Kapitalgesellschaften die Fragen beantworten könnten, Aufbau und Auswertung des Fragebogens seinen intransparent, und auch die Ergebnisse sollten nicht öffentlich gemacht werden. Im März 2018 hatte die DFL-Mitgliederversammlung die Beibehaltung der 50+1-Regel beschlossen. Diese besagt, dass Vereine immer die Mehrheit an Kapitalgesellschaften halten müssen, in die sie ihre Profimannschaften ausgliedern. Investoren ist die Regel daher ein Dorn im Auge. Derzeit prüft das Bundeskartellamt auf Wunsch der DFL die Vorschrift und fragt dabei die Sichtweise aller 36 Profivereine ab. (dpa/jW)

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