-
23.02.2019
- → Ausland
Nigeria wählt mit Verspätung
Abuja. Einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in Nigeria am Samstag hat Amtsinhaber Muhammadu Buhari seinen Landsleuten einen friedlichen und gewaltfreien Urnengang versprochen. »Unsere Sicherheitsbehörden haben unablässig gearbeitet, um angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten«, sagte er am Freitag in einer Fernsehansprache.
Ursprünglich hatte die Wahl bereits vor einer Woche stattfinden sollen. Die Wahlkommission hatte die Abstimmung jedoch wenige Stunden vor Öffnung der Wahllokale verschoben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!