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13.02.2019
Berlinale

Die Perspektive der Aasgeier

Perlen wie Suff, Elend, Tod und Misogynie: Fatih Akins »Der Goldene Handschuh« im Wettbewerb

Von Peer Schmitt
»Was ist das nur für ein kaputtes, krankes, verwüstetes Leben, denkt er. Ihn packt das blanke Entsetzen, und das will schon was heißen.« Fatih Akin hat für seinen gleichnamigen Wettbewerbsbeitrag Heinz Strunks »Der Goldene Handschuh« verfilmt. Da sollte es was geben, Kinder! Ich überflog den Roman in einer halben Nacht, um halbwegs sicherzugehen, dass ich – es ist der Zustand des Abscheus, der einen dazu verführt, als »Ich« zu schreiben – keine völlige Scheiße schre...

Artikel-Länge: 5279 Zeichen

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