05.02.2019
Rechtsterroristin verlegt
Zschäpe zurück in Sachsen
Haftstrafe wegen NSU-Morden darf »heimatnah« in Chemnitz verbüßt werden. Hier wurde »Kameraden« schon im Untergrund gerne geholfen
Von Claudia Wangerin
Nach ihrer Verurteilung wegen zehnfachen Mordes, weiterer Anschläge und Mitgliedschaft in der rechtsterroristischen Vereinigung NSU hat Beate Zschäpe erfolgreich eine »heimatnahe Unterbringung« beantragt: Die 44jährige sei am Montag von München in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz in Sachsen verlegt worden, teilte deren Leiterin Eike König-Bender mit. Transport und Aufnahme seien »reibungslos« verlaufen. Zschäpe wohnte zwar vor ihrer Inhaftierung offiziell ni...
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