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Böses Image

Um die 150 Jahre lang galt das Raubtier hierzulande als ausgestorben, mittlerweile hat es ein Comeback hingelegt. Damit sei auch »die Mär vom bösen Wolf und die dadurch geschürte Angst« zurückgekehrt, schreibt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Deshalb widmet es dem Wolf ab heute die Kunstausstellung »Zwischen Mythos und Märchen«. Bis Ende April sind etwa 30 Darstellungen dieser Tiere aus den letzten 500 Jahren zu sehen, darunter Werke von Giovanni Benedetto Castiglione, Peter Paul Rubens, Gustave Doré, Lovis Corinth und Max Klinger. Sie zeigen, dass der Wolf nicht immer ein schlechtes Image hatte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2019, Seite 10, Feuilleton

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