-
01.02.2019
- → Feuilleton
Böses Image
Um die 150 Jahre lang galt das Raubtier hierzulande als ausgestorben, mittlerweile hat es ein Comeback hingelegt. Damit sei auch »die Mär vom bösen Wolf und die dadurch geschürte Angst« zurückgekehrt, schreibt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Deshalb widmet es dem Wolf ab heute die Kunstausstellung »Zwischen Mythos und Märchen«. Bis Ende April sind etwa 30 Darstellungen dieser Tiere aus den letzten 500 Jahren zu sehen, darunter Werke von Giovanni Benedetto Castiglione, Peter Paul Rubens, Gustave Doré, Lovis Corinth und Max Klinger. Sie zeigen, dass der Wolf nicht immer ein schlechtes Image hatte. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!