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Kaufhof schmeißt 2.600 Mitarbeiter raus

Essen. Bei Kaufhof sollen im Zuge der Fusion mit dem Rivalen Karstadt rund 2.600 Beschäftigte gehen. Das kündigte Karstadt am Freitag in Essen an. Konzernchef Stephan Fanderl betonte, in seinem derzeitigen Zustand sei Kaufhof »langfristig nicht überlebensfähig«. Rund 1.000 Vollzeitstellen sollen in den Führungs- und Verwaltungsstrukturen wegfallen, weitere 1.600 in den Filialen, wie das Unternehmen mitteilte. Der Konzern will die wichtigsten Führungs- und Verwaltungsstrukturen beider Warenhäuser künftig in der bisherigen Karstadt-Zentrale in Essen bündeln. Am Standort Köln, bisher der Sitz der Kaufhof-Zentrale, soll ein »Kompetenz-Center« für Digitalisierung und E-Commerce aufgebaut werden. Außerdem soll von hier aus das Gastronomie- und Lebensmittelgeschäft gesteuert werden. Zudem wird Kaufhof umgehend aus der Tarifbindung aussteigen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2019, Seite 1, Inland

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