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19.01.2019
Korruptionsverdacht

Paris tritt auf die Bremse

Französische Regierung geht auf Distanz zu Carlos Ghosn und sucht Nachfolger für Renault. Automanager bleibt in Japan inhaftiert

Von Hansgeorg Hermann
Carlos Ghosn, seit dem 19. November von der japanischen Justiz festgesetzter Generaldirektor der Gruppe Renault-Nissan-Mitsubishi, wird voraussichtlich bis mindestens Anfang März in Haft bleiben. Anträge seiner Rechtsanwälte, ihn gegen eine Kaution in Millionenhöhe freizulassen, lehnte das zuständige Gericht in Tokio bisher ab. Die Behörden gehen davon aus, dass der Chef des größten Automobilkonzerns der Welt aus Japan flüchten und Beweise vernichten könnte. Ghosn w...

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