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Generalstreik gegen Regierung in Tunesien

Tunis. Ein Generalstreik hat das öffentliche Leben in Tunesien am Donnerstag größtenteils lahmgelegt. Landesweit gingen Zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen die Regierung und die gescheiterten Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst zu demonstrieren. Mehr als 650.000 Angestellte legten am Donnerstag ihre Arbeit nieder. Am internationalen Flughafen der Hauptstadt Tunis wurden fast alle Flüge gestrichen. Busse und Straßenbahnen fuhren nicht, öffentliche Schulen blieben geschlossen, viele Krankenhäuser arbeiteten nur eingeschränkt. Tunesien sei nicht zu verkaufen, sagte Noureddine Taboubi, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes UGTT, am Donnerstag. Er kritisierte damit die geplanten Kürzungen, die der Internationale Währungsfonds (IWF) Tunesien auferlegt hat. Diese betreffen unter anderem den öffentlichen Dienst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2019, Seite 1, Ausland

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