Zum Inhalt der Seite

Ägypten schiebt Deutschen ab

Kairo. Die ägyptischen Behörden haben nach Medienberichten den 23jährigen Mahmoud Abdel Aziz aus Göttingen wegen mutmaßlicher Terrorverbindungen in die BRD abgeschoben. Der Student war vor zwei Wochen bei der Einreise nach Kairo festgehalten worden. Nach Darstellung der staatlich gelenkten Zeitung Al-Ahram vom Freitag wird ihm der Versuch vorgeworfen, sich den Dschihadisten des IS auf dem Sinai anzuschließen. Bei dem ebenfalls seit 17. Dezember wegen Terrorverdachts in Haft sitzenden Isa Al-Sabbagh wurden laut Al-Ahram Karten der Sinaihalbinsel gefunden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!