-
12.01.2019
- → Ausland
»Gelbwesten«-Protest: Neunter Akt
Paris. Das »Gelbwesten«-Kollektiv »Frankreich in Wut« hat für diesen Sonnabend erstmals zu Protesten in der Stadt Bourges aufgerufen. Rund 20.000 Menschen hätten ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. Die zuständige Präfektin Catherine Ferrier erließ daraufhin ein Versammlungsverbot für das Zentrum der mittelgroßen Stadt. Landesweit hat die Regierung ein Großaufgebot von 80.000 Einsatzkräften mobilisiert. In Paris werden laut Polizeipräfekt Michel Delpuech 5.000 Polizisten und 14 gepanzerte Fahrzeuge der Militärpolizei im Einsatz sein. Derweil liegt die Zustimmung zu Regierungschef Emmanuel Macron nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage bei nur noch 23 Prozent. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!