Aus: Ausgabe vom 11.01.2019, Seite 14 / Feuilleton

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Das zermürbende Warten von 49 Flüchtlingen auf zwei deutschen Rettungsschiffen vor der Küste Maltas hat ein Ende: Nach Angaben eines AFP-Reporters gingen sie am Mittwoch nachmittag nach einer kurzfristig getroffenen Vereinbarung über ihr weiteres Schicksal in Maltas Hauptstadt Valletta an Land. Von dort aus sollen sie auf acht andere EU-Länder verteilt werden. Die 49 Flüchtlinge, darunter auch Kinder und ein Baby, wurden mit einem Boot der maltesischen Marine zum Hafen und von dort zu einem Aufnahmezentrum gebracht. »Es ist zu Ende«, riefen die Migranten an Bord. Die Menschen lagen sich in den Armen, schrien, weinten, sangen und umarmten die Seenotretter, als sie erfuhren, dass sie endlich aufs Festland durften. (AFP/jW)


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