29.12.2018
Literatur
Nummer 2 lebt!
Wenn der Vater mit dem Sohne: Der Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger
Von Gerhard Henschel
Der 22 Jahre alte Schriftsteller Hans Wollschläger ist noch ein Nobody, als er 1957 den Briefkontakt zu Arno Schmidt aufnimmt, den er verehrt. Schmidt, rund zwanzig Jahre älter, arriviert, aber ein Außenseiter im Literaturbetrieb, geht freundlich auf jeden Brief ein. Von Wollschläger, der im Bamberger Karl-May-Verlag arbeitet, erhofft sich Schmidt nähere Auskünfte über Karl Mays schlampig edierte Werke, während Wollschläger von Schmidt eine Art Ritterschlag erwarte...
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